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TIKEN JAH FAKOLY

Doumbia Moussa Fakoly wurde am 23. Juni 1968 in einem Dorf an der nordwestlichen Elfenbeinküste geboren. Die Fakoly-Familie gehörte zur Kaste der Griot - jene Geschichtenerzähler und Musiker, welche die traditionellen mündlichen Überlieferungen der Menschen und der Region erhalten und Geschichten und Legenden durch ihre Musik neues Leben einhauchen. Tiken entwickelte schon als kleiner Junge ein leidenschaftliches Interesse für Musik. Er war nicht gerade ein fleißiger Schüler - er hörte lieber Musik und ging zu lokalen Tanzveranstaltungen, als zu lernen. Tiken entdeckte den Reggae…

The African

Tiken ist ein Kämpfer, dessen Waffe seine Zunge ist. Er verpackt seine aufrüttelnden Botschaften in mitreißenden Reggae und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Auf seinem neuen Album verwandelt sich Tiken Jah Fakoly in einen „typischen Afrikaner“, dessen multiple Identität (Dioula, Akan, Sénoufo, brasiliansich, afroamerikanisch) mit dem ersten Song beschrieben wird - um den kulturellen Reichtum des Kontinents zu zeigen, der in der ganzen Welt verteilt ist, und die Einheit des Kontinents zu betonen. Heute ist „der Afrikaner“ in schlimmen Nöten, gerät immer mehr ins Abseits und bleibt in dem wahnwitzigen Globalisierungs-Wettrennen zunehmend zurück. Ouvrez les Frontières (Öffnet die Grenzen) - geschrieben von Zebda-Sänger Magyd Cherfi, performt mit Soprano (Psy4 de la Rime) - ist der erste Teil eines Triptycoons, das sich mit dem heiklen Thema Immigration beschäftigt. Oft ist Auswandern die einzige Möglichkeit, der schlechten Situation zu entkommen - aber auch die Suche nach Eldorado trägt Gefahren in sich (Où aller où? - Wohin gehen wohin?). Africain à Paris (Afrikaner in Paris, eine Adaption von Stings Englishman in New York) komplettiert das Triptycoon schließlich.

Tiken Jah Fakoly

„Tiken Jah Fakoly“ vereint Songs der Alben „Françafrique“ und „Coup de Gueule“. Tiken ist ein Kämpfer, dessen Waffe seine Zunge ist. Er verpackt seine aufrüttelnden Botschaften in mitreißenden Reggae und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.