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VINICIUS CANTUÁRIA

Vinicius Cantuária wurde im Jahre 1951 in Manaus in Amazonien (Brasilien) geboren und lebte dort bis zu seinem zehnten Lebensjahr, als seine Familie nach Rio zog. Er singt, schreibt Songs, spielt Gitarre und Percussion und vermag es, viele verschiedene Aspekte brasilianischer Musik kunstvoll zu vereinen. Auch wenn seine Musik für ihre pure Sensibilität der Zwanziger bekannt ist, beschreibt man seine Gruppe am besten als "post-elektronisch akustisch". Das Quintett: Jazz-Bassist Pau Socolow, Michael Leohnart (der junge Trompeter von Steely Dan) sowie die brasilianischen Percussionisten Nanny Assis und Mauro Refosco. Ihr Repertoire umfasst einige Songs von Jobim und Gilberto Gil, der eine der größten Inspirationsquellen für Cantuária ist.

Cymbals

Wenn man ‘Cymbals’ hört, wird die große Vielfalt an Atmosphäre und Klängen deutlich: Akkorde bei ‘Galope’, das die Cubanos Postizos genauso wachruft wie die Musik, die er als Kind hörte und die von Peruanern und Kolumbiern in seine Heimatstadt Manaus im Herzen Amazoniens gebracht wurde. Mit ‘Prantos’ übernimmt er die Stimme eines älteren Serenaden-Sängers, obwohl die musikalische Entwicklung den Kitsch in eine zeitgemäße Form gebracht hat. Und mit ‘Champ de Mars’ nickt er Paris zu, während er beim Gehen über die Bewegungen der Fußballer von Botafogo nachdenkt.